Platzregeln des KGC

1. Spielverbotszonen (R.2.4)  sind durch Pfähle mit grünen Köpfen gekennzeichnet. Das Spielen daraus ist verboten. Ein Spieler muss Erleichterung nach der anwendbaren Regel (16 oder 17) in Anspruch nehmen. Anpflanzungen - durch Manschetten, Bänder oder Seile markiert - sind Spielverbotszonen. Es gilt Musterplatzregel E 10.

Ist das Betreten einer Spielverbotszone verboten, kann das Betreten der Spielverbotszone als schwerwiegendes Fehlverhalten unter Verstoß gegen Regel 1.2 angesehen werden.

2. Kann ein Ball in der Penalty Area an Bahn 9 zur Ruhe gekommen sein, so darf ein provisorischer Ball nach Regel 6.4d gespielt werden. Wird der ursprüngliche Ball außerhalb des PA gefunden, so muss das Spiel mit diesem Ball fortgesetzt werden.

Liegt der ursprüngliche Ball im PA, so kann der Spieler den ursprünglichen Ball spielen, wie er liegt, oder das Spiel mit dem provisorischen Ball fortsetzen, jedoch nicht mit dem ursprünglichen Ball nach Regel 6.4d fortfahren.

3. Ungewöhnliche Platzverhältnisse (R16)

a) Boden in Ausbesserung: ist durch weiße Linien und / oder blaue Pfähle gekennzeichnet.
b) Mit weißen Linien gekennzeichneter Boden in Ausbesserung und eine daran angrenzende Fläche ungewöhnlicher Platzverhältnisse werden als ein Bereich ungewöhnlicher Platzverhältnisse behandelt.
c) Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung:
- verlegte Grassoden
- mit Kies verfüllte Drainagegräben
- eine von einem Referee zu Boden in Ausbesserung erklärte Schadstelle.
d) Tierlöcher: Erleichterung von Tierlöchern wird nicht gewährt, wenn lediglich die Standposition behindert ist.

4. Bestandteile des Platzes
Bunkerliner in ihrer beabsichtigten Position

5. Üben (R5.2)
Das Üben (wie z.B. Rollen des Balls auf dem Grün oder Machen eines Schlags) auf dem Platz am Turniertag eines Zählspiels vor der Runde und/oder bei mehrtägigen Turnieren zwischen den Runden ist untersagt.
Strafe für Verstoß gegen die Platzregel:

  • Strafe für den 1. Verstoß: Grundstrafe
  • Strafe für den 2. Verstoß: Disqualifikation

Drivingrange, Übungsgrün und Puttinggrün sind Bestandteil des Platzes. Abweichend von Regel 5.2b ist am Tag eines Zählspiels das Üben auf und das Anspielen der Drivingrange, das Anspielen des auf der Drivingrange befindlichen Übungsgrüns (auch aus dem Bunker) sowie das Putten und Chippen auf bzw. zum Puttinggrün vor der Clubhausterrasse gestattet.

6. Spielgeschwindigkeit
Die Spielleitung setzt die zulässige Höchstzeit für das Spielen der Runde und der einzelnen Löcher fest. (Die Zeitentabelle wird durch Aushang bekannt gegeben, Zusätzlich können die Zeiten für das Spielen einzelner Löcher auf den Scorekarten gedruckt sein.)

7. Driverköpfe und Bälle
Es gelten die Musterplatzregeln G-1 und G-3.

8. Caddies
Einzel: Nur Amateure sind als Caddie erlaubt. Bei Jugendspielen sind Caddies nicht zugelassen.
Mannschaft: Nur Amateure sind als Caddie erlaubt. Dies gilt nicht, wenn ein Berater (R 24.4 und Ziffer 5 der Turnierbestimmungen) als Caddie eingesetzt wird, der nicht Amateur ist.
Bei Jugendturnieren dürfen nur Mannschaftsmitglieder und der Berater als Caddie eingesetzt werden.

9. Spielunterbrechung (R5.7)
Signaltöne bei Spielunterbrechung:
- unverzügliches Unterbrechen des Spiels (Gefahr): ein langer Signalton Unabhängig hiervon kann jeder Spieler bei Blitzgefahr das Spiel eigenverantwortlich unterbrechen (Regel 5.7a).
Wenn das Spiel wegen drohender Gefahr unterbrochen wird, sind alle Übungseinrichtungen ab sofort geschlossen.
- Unterbrechung des Spiels: wiederholt 3 kurze Töne
- Wiederaufnahme des Spiels: wiederholt 2 kurze Töne
Strafe für Verstoß: siehe Regel 5.7.b (Disqualifikation)
 

Strafe für Verstoß gegen Platzregeln:
Grundstrafe
(sofern nicht anders geregelt)