Die allgemeine Wettspielordnung gilt für alle Wettspiele, die auf der Anlage des KGC durchgeführt werden, es sei denn a. die Ausschreibung eines Wettspiels enthält eine Abweichung von der allgemeinen Wettspielordnung oder b. die Spielleitung legt eine Abweichung von der allgemeinen Wettspielordnung vor dem ersten Start fest. Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des Deutschen Golfverbandes e.V. und den Platzregeln des KGC, die durch Aushang bekannt gegeben werden. Wettspiele werden auf der Grundlage des DGV-Vorgabesystems ausgerichtet.
Wettspielanmeldungen müssen am Vortag bis spätestens 10.00 Uhr mündlich oder schriftlich abgegeben werden. Die Annahme von Nachmeldungen liegt im Ermessen der Spielleitung. Die Meldegebühr ist vor dem Start zu entrichten. Sie ist auch dann zu zahlen, wenn ein Spieler nicht zum Wettspiel antritt.
Name, Vorgabe und Startzeit eines jeden Spielers werden auf der Startliste im Internet veröffentlicht. Mit der Meldung zum Wettspiel willigt jeder Teilnehmer in diese Veröffentlichung sowie in die Veröffentlichung seines Wettspielergebnisses in einer Ergebnisliste im Internet ein.
 
Die Zusammensetzung der Teilnehmer und die Festsetzung der Abspielzeiten sowie eine eventuelle Änderung bei Absagen erfolgt verbindlich durch die Spielleitung.
Alle Wettspielteilnehmer haben Vorrecht vor allen anderen Spielern.
Hat eine Spielergruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielergruppe verloren oder hat sie, falls Richtzeiten zum Spielen eines oder mehrerer Löcher vorgegeben sind, mehr Zeit als die Richtzeit benötigt, so wird die Spielergruppe ermahnt. Wird danach eine Verbesserung des Spieltempos nicht festgestellt, wird der Spielergruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden einzelnen Spieler eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist. Überschreitet der erste Spieler die Zeit von 60 Sekunden und die folgenden Spieler die Zeit von 45 Sekunden für die Ausführung des Schlages, so wird dies als Verstoß gegen Regel 6.7 angesehen. Die Strafe für den Verstoß beträgt im Zählspiel beim ersten Verstoß 1 Schlag, beim zweiten Verstoß 2 Schläge und beim dritten Verstoß Disqualifikation.
Bei gleichen Ergebnissen entscheiden die besserern 9 Löcher, im Netto unter Vorgabenanrechnung. Die Löcher werden nach dem Verteilungsschlüssel ausgewählt, wobei auf das schwierigste Loch das leichteste, auf das drittschwierigste das drittleichteste, auf das fünftschwierigste das fünftleichteste etc. folgt. Bei weiterer Gleichheit zählen die 6 Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1,18,3,16,5,14, danach 1, 18,3 und schließlich das schwerste Loch.
Vorgabewettspiele werden mit Ausnahme von Lochspielen in folgenden Vorgabeklassen gespielt: Klasse A: Stammvorgabe bis 18,4 Klasse B: Stammvorgabe 18,5 bis 26,4 Klasse C: Stammvorgabe 26,5 bis 36,0 Klasse D: Clubvorgabe. Melden sich zu einem Wettspiel sechs oder mehr Jugendliche der Klassen A bis C, so spielen sie in einer getrennten Jugendwertung. Jugendliche sind alle Bewerber, die am 1. Januar des laufenden Jahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Spielleitung behält sich eine Zusammenlegung von Klassen oder eine andere Klasseneinteilung vor.
Drivingrange, Übungsgrün und Puttinggrün sind Bestandteil des Platzes. Abweichend von Regel 7-1 b. ist am Tag eines Zählspiels das Üben auf und das Anspielen der Drivingrange, das Anspielen des auf der Drivingrange befindlichen Übungsgrüns (auch aus dem Bunker) sowie das Putten und Chippen auf bzw. zum Puttinggrün vor der Clubhausterrasse gestattet.
Die Benutzung von Carts ist nur mit Genehmigung der Spielleitung gestattet. Die Spielleitung genehmigt die Benutzung bei Vorliegen einer körperlichen Behinderung, die das Absolvieren der Wettspielrunde ohne Cart nicht erlaubt und durch ein bis spätestens zum Meldeschluss vorzulegendes Attest nachgewiesen wird. Bei Lochspielen ist die Benutzung von Carts nicht gestattet.
Bei Lochspielen mit Vorgabe werden die Vorgabeschläge auf der Basis der Vorgabeverteilung auf die Löcher verteilt, beginnend mit dem Loch mit der Vorgabeverteilung 1 aufwärts.
Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum ersten Start das Recht, die Ausschreibung zu ändern (Ausnahme: Vorgabewirksamkeit).
Ein Wettspiel ist mit Abschluss der Siegerehrung beendet.